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Anstatt Eismuster zu bewundern, ist es besser, sich um die Sicherheit zu Hause zu kümmern – sensibel, vernünftig und im Voraus
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Sie sehen märchenhaft aus, wie ein Standbild aus einem Weihnachtsfilm. Eiszapfen auf dem Dach eines Hauses haben jedoch weniger mit Magie als vielmehr mit realen Risiken zu tun.
Der Winter lässt uns unser Zuhause oft mit anderen Augen sehen. Schnee auf dem Dach, Frost an den Fenstern und lange Eiszapfen an den Dachrinnen schaffen eine gemütliche Atmosphäre. Aber wie Martha Stewart uns sagt, sind Eiszapfen ein Zeichen für Probleme, nicht nur eine saisonale Ästhetik.
Eiszapfen auf dem Dach sind nie ein gutes Zeichen. Sie können gefährlich für Menschen und zerstörerisch für das Haus selbst sein.
Warum Sie keine Eiszapfen hinterlassen sollten
Gefahr für den Menschen
Eiszapfen können:
- abbrechen, herunterfallen und Passanten verletzen;
- durch das Schmelzwasser rutschige Stellen unter dem Dach entstehen.
Familien mit Kindern, ältere Menschen und Besitzer von Geschäftsräumen sollten besonders vorsichtig sein, es lohnt sich, das Eis zu entfernen.
Risiko für Dächer und Dachrinnen
Eiszapfen können nicht nur Verletzungen verursachen, sondern auch schwere Schäden an einem Haus anrichten:
- Sie verstopfen die Dachrinnen, so dass das Wasser nirgendwo abfließen kann;
- gefriert das Wasser wieder und bildet sogenannte Eispfropfen;
- Eis kann unter das Dach gelangen und Lecks im Haus verursachen.
Große Eiszapfen belasten auch die Dachrinnen und können sie deformieren oder von der Fassade abreißen.
Wie man Eiszapfen entfernt
Die wichtigste Regel lautet: keine Gewalt oder plötzliche Bewegungen. Schläge mit einer Schaufel oder einem Brecheisen können die Ziegel, den Dachsockel und die Dachrinnen beschädigen.
- Dachdeckerharke. Die einfachste und sicherste Option. Es ist notwendig, vom Boden aus und nicht von einer Leiter aus zu arbeiten, den Schnee von der Unterseite des Daches zu entfernen und das Eis allmählich und ohne mechanischen Druck schmelzen zu lassen.
- Heizung Kabel. Wenn regelmäßig Eiszapfen auftreten, kann dies eine langfristige Lösung sein. Heizkabel werden entlang der Traufe und in den Dachrinnen verlegt, sorgen für eine stabile Temperatur und verhindern die Eisbildung, bevor sie entsteht.
- Selbstgemachte „Eisschmelzkugeln“. Für große „Wucherungen“ können Sie eine einfache handwerkliche Methode anwenden, nämlich Stücke von dünnen Capron-Strumpfhosen, die mit Kalziumchlorid gefüllt und auf das Dach und in die Dachrinnen geworfen werden. Die Substanz schmilzt allmählich durch den Stoff und weicht das Eis auf. Die Eiszapfen lösen sich und fallen von selbst ab, es ist nur wichtig, den Raum darunter freizumachen.
Was man nicht tun sollte
- Eiszapfen vom Dach oder von der Treppe abschlagen;
- Ziehen oder Zerren an Dachrinnen;
- Stehen unter der Eisfallzone.
Leitern rutschen ab, Werkzeuge fallen aus der Hand, und große Eisbrocken können Dächer und Fassaden beschädigen.
Wie man Eiszapfen verhindert
Prävention ist die beste Lösung. Was wirklich funktioniert:
- die regelmäßige Reinigung der Dachrinnen;
- hochwertige Wärmedämmung des Dachbodens;
- angemessene Belüftung des Daches.
So kann der Schnee gleichmäßig schmelzen und das Wasser ungehindert fließen und sich nicht in Eis verwandeln.
Eiszapfen mögen ein stimmungsvolles Aussehen haben, aber sie sind eine Warnung und keine Dekoration. Wird das Problem ignoriert, kann es zu Verletzungen, Lecks und teuren Reparaturen kommen.
Statt Eiszapfenmuster zu bewundern, sollte man sich lieber um die Sicherheit im Haus kümmern – sensibel, vernünftig und rechtzeitig. Denn wahre Wintergemütlichkeit beginnt dort, wo es kein Risiko gibt.
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