Verpassen Sie nicht den richtigen Zeitpunkt: Diese sechs Bäume müssen jetzt geschnitten werden, sonst gibt es Ernteausfälle im Garten

Foto: aus öffentlichen Quellen

An einem frostigen Tag scheint der Garten zum Stillstand zu kommen – und genau dann ist man im Vorteil

Im Laufe der Jahre hat sich die Erfahrung der Gärtner bestätigt: Der Winterschnitt ist eine der klügsten Maßnahmen, die Sie für die Gesundheit Ihres Gartens ergreifen können. Entscheidend ist, dass man mit Verstand vorgeht: Man muss wissen, welche Bäume man im Winter beschneiden kann und bei welchen man besser warten sollte, und wie man die Krone so formt, dass sie für künftige Ernten geeignet ist.

An einem schönen, frostigen Tag scheint der Garten zu gefrieren – und dann ist man im Vorteil. Während die meisten Gärtner auf der Datscha die Dinge bis zum Frühjahr aufschieben, können Sie die Bäume in aller Ruhe und ohne Eile auf die aktive Saison vorbereiten. Die ersten, die verjüngt werden, sind Äpfel und Birnen. Im Januar und Anfang Februar kommen dann Kirschen und Pflaumen dazu. Und gegen März sind Aprikosen, Kirschen, Quitten und Pfirsiche an der Reihe.

Aber wir sprechen hier nicht von einem willkürlichen Schnitt „nach Augenmaß“. Der Winterschnitt ist eine präzise Arbeit für die Gesundheit des Baumes. Zunächst sollten kleine und überflüssige Äste vom Stamm entfernt werden – sie entziehen nur Nährstoffe. Als Nächstes werden trockene, erfrorene, durch Schnee gebrochene oder von Krankheiten befallene Triebe entfernt. Das Hauptziel ist es, die Krone leicht und „atmend“ zu machen. Alles, was nach innen wächst, sich kreuzt oder aneinander reibt, sollte ohne Bedauern entfernt werden.

Einjährige Triebe werden in der Regel um etwa ein Drittel eingekürzt – dies ist ein bewährtes Mittel, um den Baum im Frühjahr zu einem kräftigen, gesunden Austrieb anzuregen. Das Werkzeug dafür muss perfekt sein: gut gespitzt, sauber und rostfrei. Jede schmutzige oder stumpfe Oberfläche ist ein direkter Weg zu Infektionen bei frischen Schnitten.

Im Winter eröffnet sich dem Gärtner ein weiterer Vorteil: An kahlen Ästen sind alle Probleme sofort sichtbar – Schädlingsgelege, verdächtige Wucherungen, Krankheitsherde. Solche Zweige sollten kompromisslos entfernt werden, denn im Frühjahr werden sie zur Brutstätte von Blattläusen oder Pilzbefall. Treten Sie nach der Arbeit ein paar Schritte zurück und betrachten Sie den Baum von der Seite: Eine richtige Krone sollte transparent sein, damit jeder Zweig Licht und Luft bekommt.

Sie sollten auch die Nuancen beachten: Ein Apfelbaum verträgt auch einen ziemlich radikalen Schnitt, während Steinobst – Kirsche oder Pflaume – ein vorsichtigeres Vorgehen erfordert. Der Vorteil des Winterschnitts besteht darin, dass man ein echtes „Skelett“ des Baumes vor sich hat, das nicht von Blättern verdeckt wird, so dass es viel einfacher ist, die richtige Form zu finden. Außerdem trocknen die Schnitte in der Kälte schneller aus und schließen sich schneller als bei nassem Frühlingswetter.

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