Wie man Gartenwege im Winter schön und sicher hält, ohne das Risiko von Ausrutschern und Stürzen

Foto: aus öffentlichen Quellen

Winterliche Gartenwege können genauso schön sein wie sommerliche – wenn man sie mit Sorgfalt und gesundem Menschenverstand angeht

Der Winter kann selbst den elegantesten Garten in ein Gefahrengebiet verwandeln: rutschige Wege, gefrorenes Eis, nasser Schnee unter den Füßen. Aber die kalte Jahreszeit ist kein Urteil über Ihre Landschaft; im Gegenteil, gerade im Winter können gut angelegte Gartenwege ein Beispiel für funktionale Schönheit sein.

In der Publikation von Martha Stewart wird beschrieben, wie man Gartenwege sicher und ästhetisch ansprechend gestalten kann.

Gartenwege sind mehr als nur ein Gestaltungselement. Sie geben den Rhythmus eines Raumes vor, lenken das Auge und machen das Leben bequemer. Im Winter sind diese Wege jedoch die ersten, die den Elementen ausgesetzt sind: Schnee, Eis und gefrierender Regen. Aus Sicherheitsgründen verwenden viele Menschen aggressive chemische Mittel, die Pflanzen, Boden und sogar die Oberfläche der Wege schädigen.

Aber es geht auch anders – bewusst und stilvoll. Es lohnt sich, einfache, bewährte und natürliche Methoden der Gartenwegpflege im Winter anzuwenden, die genauso gut funktionieren wie Salz und Chemie.

Regelmäßig Schnee schaufeln

Es klingt offensichtlich, aber die Regelmäßigkeit ist der Schlüssel zum Erfolg. Frischer Schnee ist viel leichter zu räumen als gestampfter oder gefrorener Schnee. Frühzeitig räumen:

  • verhindert die Bildung von Eis;
  • verringert die Abnutzung des Straßenbelags;
  • schützt die Entwässerung;
  • macht die Wege sicher für Fußgänger.

Der ideale Zeitpunkt ist unmittelbar nach einem Schneefall, solange der Schnee noch locker ist.

Sand anstelle von Salz

Salz und chemische Taumittel wirken schnell, aber ihre „Nebenwirkungen“ zeigen sich erst im Frühjahr: beschädigte Pflanzen, verdorbene Böden, Flecken auf Beton und Ziegeln.

Ein übermäßiger Einsatz von Streumitteln führt zu einer Anhäufung von Mineralien im Boden, die die Wurzeln der Pflanzen schädigen. Aber gewöhnlicher Sand:

  1. ist nicht schädlich für Pflanzen und Rasenflächen;
  2. zerstört keine Wege;
  3. schafft einen zuverlässigen Halt auf der Oberfläche;
  4. lässt sich im Frühjahr leicht entfernen.

Ja, es schmilzt kein Eis, aber es verringert das Risiko eines Sturzes erheblich, und das reicht schon.

Zweige von Nadelbäumen

Werfen Sie Ihren Weihnachtsbaum nach den Feiertagen nicht weg. Seine Zweige können der perfekte Winterbelag für Gartenwege sein. Sie bilden eine strukturierte Oberfläche, die das Ausrutschen verhindert und die Wege schützt. Sie sind besonders wirkungsvoll:

  • an Hängen;
  • in schattigen Gebieten;
  • wo sich das Eis am schnellsten bildet.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Zweige biologisch abbaubar und umweltfreundlich sind und die natürliche Ästhetik des Gartens nicht stören.

Bordsteinkanten

Klar definierte Wegränder sind nicht nur ein Designtrick, sondern auch eine praktische Lösung für den Winter. Randsteine helfen Ihnen, die genauen Grenzen des Weges zu erkennen, so dass Sie keinen Sand oder Chemikalien dort abkippen müssen, wo Pflanzen wachsen:

  1. Schützen Sie den Boden und die Bodendeckerpflanzen;
  2. helfen bei der schonenden Schneeräumung;
  3. behalten die Form des Weges bei.

Das Material kann alles sein: Stein, Beton, Metall, Hauptsache, es ist haltbar und sichtbar.

Mulch

Das Mulchen von Wegen im Winter ist ein wirksamer moderner Trend. Eine 7-10 cm dicke Schicht aus geschredderter Rinde schützt den Boden, verringert die Erosion und macht die Oberfläche weniger rutschig. Mulchen:

  • stabilisiert die Bodentemperatur;
  • verhindert die Bildung von Sümpfen bei Tauwetter;
  • erhöht die Traktion unter den Füßen.

Und es sieht viel ästhetischer aus als vereister Beton.

Reinheit

Abgefallene Blätter, Moos und Schutt speichern Feuchtigkeit und tragen zu rutschigen Stellen bei. Es lohnt sich, dies im Winter regelmäßig zu tun:

  1. Laub harken;
  2. Moos entfernen;
  3. Nivellierung von Vertiefungen in Wegen.

Dadurch werden Pfützen im Frühjahr minimiert und der Gehweg vor Schäden geschützt.

Winterliche Gartenwege können genauso schön sein wie sommerliche – wenn man sie mit Sorgfalt und gesundem Menschenverstand angeht. Regelmäßige Reinigung, natürliche Materialien, Liebe zum Detail und der Verzicht auf aggressive Chemikalien tragen dazu bei, dass Ihr Platz nicht nur sicher, sondern auch harmonisch bleibt.

Der Winter ist keine Ruhepause für den Garten. Er ist eine weitere Saison seiner Schönheit. Und Ihre Wege können durchaus sein elegantester Teil sein.

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