Der Fehler, der Zimmerpflanzen sterben lässt: Wie und wann man richtig düngt

Foto: aus offenen Quellen

Unsachgemäße oder übermäßige Fütterung kann eine Zimmerpflanze zerstören

Auch Topfpflanzen müssen gefüttert werden, sonst verlieren sie mit der Zeit an Kraft und Attraktivität. Im Gegensatz zu Pflanzen im Freien verfügen Topfpflanzen nur über einen begrenzten Vorrat an Nährstoffen, der sich allmählich erschöpft. Deshalb ist Dünger unerlässlich. Dies wurde von der Zeitschrift Real Simple berichtet.

Der Pflanzenpflegeexperte Patrick Gillman erklärt: Im Gegensatz zu Pflanzen im Freien sind Haustiere im Topf nur auf die Nährstoffe angewiesen, die sie von ihren Besitzern erhalten. Ohne regelmäßige Unterstützung verlangsamt sich ihr Wachstum und ihr Aussehen verschlechtert sich.

Welcher Dünger ist zu wählen?

Laut Gillman ist der häufigste Fehler die Verwendung von ungeeignetem oder übermäßigem Dünger. Dies kann sogar noch schädlicher sein als Nährstoffmangel.

Der Experte rät, wasserlösliche organische Düngemittel wie Fischemulsionen zu bevorzugen. Sie wirken sanfter und liefern länger Nährstoffe als ihre chemischen Pendants.

Wie man Dünger richtig ausbringt

Der Dünger sollte vor der Anwendung in Wasser verdünnt werden. Das optimale Verhältnis ist ¼ bis ½ Teelöffel pro Gallone Wasser. Gillman empfiehlt eine etwas höhere Wassermenge als in der Anleitung angegeben, um das Risiko von Wurzelschäden zu vermeiden.

Ein weiterer Tipp ist, die Pflanze zunächst mit klarem Wasser zu gießen. Feuchte Erde hilft, den Dünger gleichmäßig zu absorbieren und verringert das Risiko von Verbrennungen. Wenn Sie Fischemulsion verwenden und sich vor dem Geruch fürchten, wird dieser in ein oder zwei Tagen verfliegen. Es ist auch wichtig, die Schale unter dem Topf zu leeren, um überschüssige Flüssigkeit zu entfernen.

Düngen Sie Zimmerpflanzen von Ende März bis Mitte September, etwa alle zwei bis drei Wochen. Im Winter und im Herbst sollten Sie nicht mehr düngen – in dieser Zeit gehen die Pflanzen in eine langsame Wachstumsphase über und verbrauchen weniger Nährstoffe.

Im Frühjahr lohnt es sich, die Pflanzen zu inspizieren und zu prüfen, ob sie nicht in ihren alten Töpfen eingeengt sind. Wenn die Wurzeln über das Gefäß hinauswachsen, ist es an der Zeit, die Pflanze in einen größeren Topf umzupflanzen. Beim Umtopfen empfiehlt es sich, ein wenig Kompost hinzuzufügen.

Pflanzen, die keine häufige Düngung mögen

Sukkulenten und Kakteen reagieren besonders empfindlich auf einen Stickstoffüberschuss. Gillman empfiehlt, sie viel seltener zu düngen – etwa alle sechs Wochen. Gute Erde und Kompost sind in diesem Fall oft genauso gut wie Dünger.

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