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Winterverletzungen aufgrund von rutschigen Gehwegen werden zu einem Massenphänomen, das jedoch durch eine ordnungsgemäße Pflege der Umgebung verhindert werden kann
Wenn die Temperaturen sinken, werden Bürgersteige und Treppenstufen sofort zu einem Hochrisikobereich. Die Zeit der Massenstürze und der Einsätze in Traumazentren kann verhindert werden, wenn die Oberfläche rechtzeitig mit rutschhemmenden Mitteln behandelt wird. UNIAN schreibt darüber.
Für ein privates Haus oder einen Eingang ist es besser, erschwingliche und bewährte Optionen zu wählen, von denen jede ihre eigenen Nutzungseigenschaften hat.
Traditionelle Methode
Die beliebteste Lösung ist nach wie vor eine Mischung aus Sand und Salz, die oft als Sand-Salz bezeichnet wird. Diese Option funktioniert selbst bei strengem Frost bis zu -25 Grad Celsius, da sich die Komponenten in ihrer Wirkung gegenseitig ergänzen.
Das Salz reagiert chemisch mit dem Eis und bringt es zum Schmelzen, und der Sand sorgt für die nötige Abrasionsschicht, die die Oberfläche rau macht und die Haftung der Sohle auf der Straße deutlich verbessert.
Trotz ihrer hohen Effizienz hat diese Methode erhebliche Nachteile, die die Fahrzeughalter im Auge behalten sollten.
Die aggressive Salzmischung zerstört mit der Zeit Pflastersteine, Ziegel und Kunststein. Außerdem beeinträchtigt das Salz die Winterschuhe der Fußgänger stark, und der Boden und die Pflanzen neben den Wegen können aufgrund der übermäßigen Salzstreuung absterben.
Wenn Sie sich dennoch für diese Methode entscheiden, raten Experten dazu, den entstandenen Schneematsch rechtzeitig zu entfernen, um die Schäden am Gehweg und an der Ökologie zu minimieren.
Was ist die Alternative?
Experten halten Stein- oder Marmorsplitt für eine der besten Möglichkeiten zur Eisbekämpfung, auch wenn diese Methode teurer ist.
Der Hauptvorteil des Materials liegt in seiner Umweltfreundlichkeit und Sicherheit, denn das Zerbröseln schadet weder Schuhen noch Erde oder den Pfoten von Haustieren.
Ein solches Produkt geht sofort eine zuverlässige Verbindung ein und verliert auch bei stärkstem Frost nicht seine Eigenschaften. Außerdem können Sie mit dieser Methode in Zukunft Geld sparen, da das Material wiederverwendbar ist: Im Frühjahr kann die Krume weggefegt, gesammelt und in der nächsten Saison verwendet werden.
Ein preiswerter Ersatz für teure Marmorsplitt kann gewöhnlicher Feinkies sein, der nach einem ähnlichen Prinzip funktioniert.
Was man aus improvisierten Mitteln machen kann
Für private Hausbesitzer, die mit Öfen heizen oder einen Kamin haben, ist gewöhnliche Asche die ideale Option zur Eisbekämpfung.
Sie wirkt wie Sand und schafft eine raue Oberfläche, hat aber den wichtigen zusätzlichen Vorteil, dass sie den Boden düngt, anstatt ihn zu zerstören.
Um die rutschhemmende Wirkung zu verstärken, mischen Hausbesitzer oft Asche mit Sand oder fügen große Sägespäne von Nadelbäumen hinzu. Diese Mischung bringt zwar keine dicke Eisschicht zum Schmelzen, verhindert aber garantiert, dass man auf glatten Stufen oder Gartenwegen stürzt.
Für Notfälle gibt es auch einen einfachen Trick: Man kann das Eis zunächst mit kochendem Wasser übergießen, es dann schnell mit einer Schaufel abkratzen und anschließend Sand auf die Oberfläche streuen, damit es fest an Ort und Stelle bleibt.
