Warum Teppiche rotieren und wie man ihre Lebensdauer verlängert: ein Lebenshilfe-Tipp für den Winter

Foto: aus öffentlichen Quellen

Teppichwenden ist das kleine Hausritual mit der großen Wirkung

Wir sind es gewohnt, unsere saisonale Garderobe zu wechseln, unser Dekor neu zu ordnen und sogar unsere Matratze umzudrehen. An die Teppiche denken wir in der Regel als Letztes, aber das hat seinen Grund. Laut Martha Stewart ist der Winter die beste Zeit, um ihnen einen „Neustart“ zu verpassen. Regelmäßiges Einwickeln von Teppichen lässt sie nicht nur gut aussehen, sondern verlängert auch ihre Lebensdauer, ohne unnötige Kosten oder komplizierte Verfahren.

Ein Teppich ist nicht nur ein Einrichtungsgegenstand, sondern eine Investition in die Gemütlichkeit, die Wärme und den Stil eines Hauses, und wie jede Investition braucht er Pflege.

Regelmäßiges Drehen trägt dazu bei, dass ein Teppich länger lebt und besser aussieht. Optimal ist es, Teppiche alle drei bis sechs Monate zu wechseln, in stark frequentierten Bereichen sogar noch öfter.

Wenn Sie darüber nachdenken, warum Sie dies im Winter tun sollten, ist die Antwort einfach: Experten sagen, dass Teppiche in der kalten Jahreszeit am meisten beansprucht werden.

Warum Teppiche im Winter am meisten leiden

  1. Mehr Menschen – mehr Verschleiß.In den kälteren Jahreszeiten verbringen wir deutlich mehr Zeit zu Hause. Feiertage, Gäste, Hauspartys – all diese Dinge verändern die Laufwege im Haus. Im Winter ändert sich das Laufverhalten, und die gleichen Teppichböden nutzen sich schneller ab. Das Wenden hilft, die Belastung gleichmäßig zu verteilen und eine vorzeitige Abnutzung des Flors zu verhindern.
  2. Sonne, Heizkörper und warme Luft. Selbst im Winter kann Sonnenlicht schädlich sein, vor allem die tiefstehende Wintersonne, die lange Zeit auf dieselbe Stelle „trifft“. Hinzu kommt ein weiterer Faktor – die Heizung. Heiße Luft von Heizkörpern und Lüftungsgittern trocknet die Fasern aus, was dazu führen kann, dass der Teppichboden seine Farbe verliert und brüchig wird. Regelmäßiges Drehen trägt dazu bei, die Auswirkungen von Wärme und Licht gleichmäßig zu verteilen und die Struktur und den Farbton des Teppichs zu bewahren. Ein zusätzliches Plus sind Vorhänge, Jalousien oder UV-Folien an den Fenstern.
  3. Möbel und konstanter Druck. Sofas, Betten, Kommoden – sie alle hinterlassen Dellen. Wenn der Teppich nicht bewegt wird, können diese Spuren dauerhaft werden. Das Drehen gibt dem Flor die Möglichkeit, sich zu erholen. Schon ein leichtes Verschieben der Möbel um ein paar Zentimeter hilft, deutliche Dellen zu vermeiden.

Wie man einen Teppich wendet

  1. Räumen Sie den Raum. Entfernen Sie Möbel, Vasen und Dekoration vom Teppich.
  2. Saugen Sie beide Seiten des Teppichs. Dadurch wird verhindert, dass Sand und Staub in die Fasern „gerieben“ werden, während Sie sich bewegen. Dies ist der ideale Zeitpunkt, um den Boden unter dem Teppich zu reinigen.
  3. Anheben, nicht ziehen. Wenn Sie am Teppich ziehen, verformt sich der Untergrund. Es ist besser, ihn aufzurollen.
  4. Drehen Sie ihn um 180°. Wenn der Platz begrenzt ist, reichen auch 90°.
  5. Glätten Sie die Oberfläche. Gehen Sie von der Mitte zu den Rändern und entfernen Sie dabei Falten und Lufteinschlüsse.
  6. Überprüfen Sie die Möbel und stellen Sie sicher, dass keine neuen Druckzonen entstehen.

Das Wenden des Teppichs ist ein kleines häusliches Ritual, das eine große Wirkung hat. Besonders wichtig ist es im Winter, wenn der Druck erhöht ist.

Ein paar Minuten pro Saison tragen dazu bei, dass Farbe, Form und Struktur Ihres Teppichs über Jahre hinweg erhalten bleiben und Ihr Zuhause weiterhin stilvoll, gepflegt und gemütlich aussieht.

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