Fünf Anzeichen dafür, dass Ihr Hund frustriert ist und wie Sie es vermeiden können – eine Erklärung vom Tierarzt

Foto: aus öffentlichen Quellen

Wenn Ihr Hund zerstörerisch ist, wegläuft oder nicht auf Kommandos reagiert, kann die Ursache tiefer liegen als das

Die Verhaltensexpertin Casey Ray erklärt, wie sich Frustration bei einem Hund äußert und warum es wichtig ist, sie rechtzeitig zu erkennen. Der Kynologe sprach über fünf typische Signale, die auf aufgestaute Frustration – und in der Folge auf unerwünschtes Verhalten – hinweisen können. Das berichtete der Mirror.

Der Spezialist sagte: Frustration tritt oft auf, wenn es dem Hund an Bewegung und geistiger Anregung mangelt. Als eines der ersten Anzeichen nannte er ein starkes Ziehen an der Leine – je angespannter das Tier ist, desto stärker ist das Ziehen. Beim Versuch, Energie abzubauen, so Casey, wenden sich Hunde oft zerstörerischen Gewohnheiten zu.

Ein weiteres Signal ist der Drang, aus einer unverschlossenen Tür zu rennen. Der Trainer erklärte, dass Tiere nach jeder Gelegenheit suchen, um emotionale Spannungen „abzubauen“. Daher die häufigen Ausbrüche: „Ein wohlgenährter Hund läuft nicht vor der Hand weg, die ihn füttert“.

Eine nicht offensichtliche, aber häufige Eigenschaft, die Ray feststellte, war das Graben. Wenn ein Hund keine gesunde Möglichkeit hat, Spannungen loszuwerden, erzeugt er sie selbst – er gräbt, läuft weg oder wird überaktiv. Er fügte der Liste auch ständiges Bellen hinzu, das oft das Ergebnis eines Mangels an Bewegung und einer klaren Strukturierung des Tages ist.

Der Kynologe warnt davor, dass anhaltende Frustration in Aggression umschlagen kann. Um dies zu vermeiden, rät er zu „strukturierten Spaziergängen“ und regelmäßigem Training, das Bewegung und geistige Stimulation kombiniert. Einfach nur im Garten zu sein, sei kein Ersatz für aktive Interaktion und könne sogar den „Fishbowl-Effekt“ verstärken, bei dem der Hund im Kreis herumläuft, ohne Erleichterung zu finden.

Ray empfiehlt, den Tag mit einem Spaziergang zu beginnen, bei dem der Hund neben dem Besitzer herläuft und ihm folgt – das hilft, die Energie in eine konstruktive Richtung zu lenken. Auch das Spielen mit einem Ball oder das Apportieren kann hilfreich sein, um den richtigen Rhythmus und die richtige Struktur zu schaffen.

Der Experte fasst zusammen: Wenn der Hund weiterhin gräbt, wegläuft oder übermäßig bellt, lohnt es sich, mehr organisierte Aktivitäten hinzuzufügen, um zu verhindern, dass sich die Verhaltensprobleme verschlimmern.

Share to friends
Rating
( No ratings yet )
Nützliche Tipps und Lifehacks für den Alltag